Dauerausstellung

Archäologie

Kachelöfen (Steckborner-Öfen)

Archäologie

Pfahlbaufundstellen

In Steckborn stellte die Ofen-Hafnerfamilie Meyer während Generationen tüchtige Handwerker. Dem 1608 geborenen Daniel Meyer folgten acht Hafner-Generationen. Im 18. Jahrhundert kam das Geschlecht der Düringer dazu; der bekannteste Ofenmaler dieses Namens war Daniel Düringer (1720–1786).

Als sich die Technik der Ofenmalerei im zweiten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in Steckborn einbürgerte, traten die Steckborner Hafner in scharfe Konkurrenz mit ihren Winterthurer Berufsgenossen und eroberten sich rasch ein Absatzgebiet in der umliegenden schweizerischen Nachbarschaft und nördlich des Bodensees.

Kachelöfen
(Steckborner-Öfen)

Durch Zufallsfunde, Bohrungen, örtlich systematisches Freilegen des Seegrundes und Beproben der Pfähle und Schichten konnten mehreren Siedlungen, die zwischen dem beginnenden 4. und der Mitte des 3. Jahrtausend v. Chr. bestanden, dokumentiert und ausgestellt werden.

Diese urgeschichtlichen Funde stammen schwergewichtig aus Steckborn sowie der Insel Werd. Ebenso werden Funde aus römischer Zeit (Eschenz) und solche aus der Bronzezeit sowie der Alemannen (Steckborn, Ermatingen) gut erhalten präsentiert.

Geschichte der BERNINA-Nähmaschinen

Karl Friedrich Gegauf (1860-1926) absolvierte eine Mechanikerlehre. Ihm gelang die Konstruktion der ersten Hohlsaum-Nähmaschine. 1893 kam diese serienreif auf den Markt und wurde international verkauft.
In der Folge wurden am Standort Steckborn ab 1932 unter dem Namen BERNINA Haushaltnähmaschinen für Gerad-, Zickzack-, Overlock- sowie verschiedene Dekor- und Spezialstiche schrittweise entwickelt und produziert.

Klöppeln
(Steckborner-Spitzen)

Klöppeln bei uns

Die Klöppel-Spitze ist eine Technik, die dem Flechten ähnlich ist. Es entstehen durchbrochene Spitzenborten mittels Drehen und Kreuzen von Fadenpaaren, die zur einfachen Manipulation je an einem Klöppel  befestigt sind.

Über das Klöppeln heisst es 1850, dieser Gewerbezweig werde seit langem in Steckborn gepflegt und neuerdings kämen gar Pferdehaarspitzen mit feinem Strohgeflecht auf.

Druck- und Setzmaschine
(ehemals Druckerei Steckborn)

Erstes Auto im Thurgau

Das erste Automobil im Thurgau 1895

Das Vehikel mit dem Kennzeichen TG 1 war das erste Automobil
im Kanton Thurgau.

Karl Friedrich Gegauf, Gründer der Nähmaschinenfabrik BERNINA,
kaufte den Wagen bei der Firma Karl Friedrich Benz & Co. zum Preis
von 2’700 Mark.

Schmiede

Kamerasammlung Forster

Pfahlbaufundstellen

Durch Zufallsfunde, Bohrungen, örtlich systematisches Freilegen des Seegrundes und Beproben der Pfähle und Schichten konnten mehreren Siedlungen, die zwischen dem beginnenden 4. und der Mitte des 3. Jahrtausend v. Chr. bestanden, dokumentiert und ausgestellt werden.

Diese urgeschichtlichen Funde stammen schwergewichtig aus Steckborn sowie der Insel Werd. Ebenso werden Funde aus römischer Zeit (Eschenz) und solche aus der Bronzezeit sowie der Alemannen (Steckborn, Ermatingen) gut erhalten präsentiert.

In Steckborn stellte die Ofen-Hafnerfamilie Meyer während Generationen tüchtige Handwerker. Dem 1608 geborenen Daniel Meyer folgten acht Hafner-Generationen. Im 18. Jahrhundert kam das Geschlecht der Düringer dazu; der bekannteste Ofenmaler dieses Namens war Daniel Düringer (1720–1786).

Als sich die Technik der Ofenmalerei im zweiten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in Steckborn einbürgerte, traten die Steckborner Hafner in scharfe Konkurrenz mit ihren Winterthurer Berufsgenossen und eroberten sich rasch ein Absatzgebiet in der umliegenden schweizerischen Nachbarschaft und nördlich des Bodensees.

Nähmaschinen
(schwergewichtig Bernina-Maschinen)

Klöppeln (Steckborner-Spitzen)

Geschichte der BERNINA-Nähmaschinen

Karl Friedrich Gegauf (1860-1926) absolvierte eine Mechanikerlehre. Ihm gelang die Konstruktion der ersten Hohlsaum-Nähmaschine. 1893 kam diese serienreif auf den Markt und wurde international verkauft.
In der Folge wurden am Standort Steckborn ab 1932 unter dem Namen BERNINA Haushaltnähmaschinen für Gerad-, Zickzack-, Overlock- sowie verschiedene Dekor- und Spezialstiche schrittweise entwickelt und produziert.

Klöppeln bei uns

Die Klöppel-Spitze ist eine Technik, die dem Flechten ähnlich ist. Es entstehen durchbrochene Spitzenborten mittels Drehen und Kreuzen von Fadenpaaren, die zur einfachen Manipulation je an einem Klöppel  befestigt sind.

Über das Klöppeln heisst es 1850, dieser Gewerbezweig werde seit langem in Steckborn gepflegt und neuerdings kämen gar Pferdehaarspitzen mit feinem Strohgeflecht auf.

Druck- und Setzmaschine
(ehemals Druckerei Steckborn)

Erstes Auto im Thurgau

Das erste Automobil im Thurgau 1895

Das Vehikel mit dem Kennzeichen TG 1 war das erste Automobil
im Kanton Thurgau.

Karl Friedrich Gegauf, Gründer der Nähmaschinenfabrik BERNINA,
kaufte den Wagen bei der Firma Karl Friedrich Benz & Co. zum Preis
von 2’700 Mark.

Schmiede

Kamerasammlung Forster

Sonderausstellung 2026: BERGRENNEN STECKBORN

Sonderausstellung 2026: BERGRENNEN STECKBORN

Am 30. April 1955 fand das erste offizielle Bergrennen Steckborn-Eichhölzli statt. Gefahren wurde auf der Strecke von Steckborn hinauf zum Eichhölzli.

1962 fand das zweite und zugleich letzte grosse Bergrennen statt. Danach war Schluss – unter anderem wegen der strenger werdenden Haltung gegenüber Autorennen in der Schweiz nach 1955. Erst ab 2005 entstand die Idee, die Tradition als «Memorial» wieder aufleben zu lassen.

Aus den Pioniertagen von 1955/1962 und aus der jüngeren Geschichte zeigen wir im Museum viele Trouvaillen und Schätze aus Kellern, Estrichen oder Fotoalben auf zwei Stockwerken.

Am 30. April 1955 fand das erste offizielle Bergrennen Steckborn-Eichhölzli statt. Gefahren wurde auf der Strecke von Steckborn hinauf zum Eichhölzli.

1962 fand das zweite und zugleich letzte grosse Bergrennen statt. Danach war Schluss – unter anderem wegen der strenger werdenden Haltung gegenüber Autorennen in der Schweiz nach 1955. Erst ab 2005 entstand die Idee, die Tradition als «Memorial» wieder aufleben zu lassen.

Aus den Pioniertagen von 1955/1962 und aus der jüngeren Geschichte zeigen wir im Museum viele Trouvaillen und Schätze aus Kellern, Estrichen oder Fotoalben auf zwei Stockwerken.